Küchenhelfer: Philips HR1919/70 Entsafter

Hallo Zusammen!

ich durfte mit den Konsumgöttinen den neuen Philips HR1919/70 Entsafter testen. Praktisch, denn gerade zum Spätsommer, erntet man ja sein Fallobst und hat dadurch eine Mengggeeee Material! Ich wollte schon seit Ewigkeiten einen Entsafter haben, bisher haben mich aber Preis oder Umfang des Gerätes immer abgeschreckt. Ich hab mich also riesig gefreut, als Konsumgöttinen den Test ausgeschrieben hat und ich den Entsafter dann auch wirklich testen durfte. Wir Tester haben ihn zu einem reduzierten Preis erhalten. Gefällt das Gerät nicht, darf man es nach Testzeitraum zurück schicken – perfekt also für die ersten Erfahrungen! Das Gerät gibt es in Edelstahl und in schwarzer Optik. Ich habe mich für die Schwarze Optik entschieden, da alle meine Küchengeräte schwarz sind.

PLUS:
– einfache und schnelle Reinigung
– gutes Auseinanderbauen
– geschmackvolles Design
– schnelle Verarbeitung der Früchte
– Sehr scharfes Messerwerk, auch härtere Früchte oder Gehäuse (wie beim Apfel) werden zerkleinert
– leise im Vergleich zu anderen Mixgeräten

MINUS:
– Mir fehlt der Auffang beim Messbecher. Durch die relativ große Schütte, gelangt der „Fruchtschaum“ durch und den finde ich ziemlich fies.
– wenig Zubehör (hier gibt es nur eine Zitruspresse)
– hoher Preis
– „Extra große Füllöffnung“ ist für die meisten im Handel üblichen Apfelsorten nicht groß genug. Bei den Eigenen aus dem Garten hat es aber prima gereicht.

Wie ihr seht: viel Plus, wenig Minus! Der Entsafter ist wirklich gut, keine Frage. 200€ sind allerdings ein stolzer Preis. Ich finde es für das Produkt angemessen, da gerade die Reinigung wirklich super einfach ist. Zudem ist das Gerät im Vgl zu anderen Mixern und Entsaftern leise. Mein Mr. Magic-Mixer kann da wirklich gar nicht mithalten!!
Ich liebe es einfach, meine eigenen Äpfel zu verarbeiten und einen leckeren Saft zum Frühstück zu schlürfen :-)Mein absoluter Lieblingssaft ist der frische Apfelsaft mit Ingwer. Gerade Morgens herrlich frisch!

Ich muss gestehen, dass ich am Anfang etwas skeptisch war, denn der Ausschuss ist wirklich immens. Für zwei Becher Apfel-Ingwer-Saft brauche ich gut ein Kilo Äpfel. Gefühlt 90% des Apfel wird also einfach weg geschmissen. Total schade!!! Hier braucht man einfach ein bisschen google und eigene Kreativität 😀  Durch das Entsaften sind die „Reste“relativ trocken und eignen sich perfekt für eine Weiterverarbeitung in herzhaften und süßem Gebäck, Pancakes oder Suppen. Ich habe sogar schon gelesen, dass ein Nutzer Kartoffel-Karotten-Puffer aus dem „Rest“ gemacht hat. Das muss ich auch dringend ausprobieren!!!! Ich selber habe die Reste für selbstgemachte Müsliriegel verwendet. Das schöne ist ja, dass Äpfel eine tolle Süße haben und man so gar kein Zucker, Honig oder andere Süßungsmittel verwenden muss.

Für meine Müsliriegel braucht ihr:

  • Entsaftungreste aus 6-8 Bioäpfeln + 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • bis zu 2 Bananen
  • 1 1/2 Tassen Haferflocken
  • 1 Tasse gemischte und klein gehackte Nüsse
  • 50g getrocknete Apfelringe, klein gewürfelt.
  • Zimt

Backofen auf 200° vorheizen. Eine Banane und alle restlichen Zutaten in eine Schüssel geben. Ich fange immer mit einer Banane an, da ich immer schwer beurteilen kann, wie saftig diese ist. Das kommt nämlich immer extrem auf dem Reifegrad an. Insgesamt sollte die Müsliriegelmasse trocken sein, also nicht mehr an den Händen kleben bleiben. Ihr gebt die geschälte Banane also dazu und knetet alles ordentlich mit der Hand durch bis die Banane vollständig zermatscht ist und eine schöne Teigkugel entsteht. Sollte der Teig zu trocken sein, den Bananen anteil erhöhen. Backpapier auslegen und dann die Masse auf einem Blech verteilen, sodass sie ca. 1 cm dick ist. 15 – 20 Minuten backen. Fertig!
Das Rezept kann in jeglicher Art abgewandelt werden.

Insgesamt ist der Entsafter ein guter Zusatz für die Küche – besonders das Fruchtmus ist mein persönliches Highlight, weil man damit richtig kreativ werden kann 🙂

Bis bald, eure momkki.

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