Simply Raw von Violaine Bergoin

Hallo meine lieben Kochmäuse!

Bei mir stand in den letzten Wochen ein Thema ganz weit oben auf dem Koch- und Speiseplan: Raw Food! Ich habe schon viel darüber gelesen und das ein oder andere Rezept aus Zeitungen nachgekocht. Nun habe ich mir ein neues Kochbuch angelacht: „Simply Raw“ von Violaine Bergoin. Das Kochbuch enthält neben einer kurzen Anleitung in die Rohkostküche viele bunt illusierte vegane Gerichte. Käse wird durch Nusspaste ersetzt, genau so wie Milch durch Nussmilch. Das Wichtige: Alle Zutaten werden nur bis 42° erhitzt. Das Kochbuch steht also voller Smoothies, Salate und Snacks!

Inhaltsangabe von der Verlgasseite:
Natürlich gesund – natürlich gut! Lebensfreude, Luxus, Genuss und Leichtigkeit: das sind die Begriffe, mit denen die Autorin ihre Gerichte beschreibt. Seit 2008 ist Raw Food ihr großes Thema – und sie zeigt, welche Geschmackserlebnisse hier möglich sind. Mit ihren Rezepten hat sie es sogar geschafft, Chefköchin des ersten Raw-Food-Restaurants in Paris zu werden. Natürlich ist ihr auch die Gesundheit wichtig, denn in den achtsam zubereiteten Lebensmitteln bleiben die vitalen, für den Menschen so wichtigen Inhaltsstoffe bestens erhalten.

Bewertung und Rezepte:
Das Kochbuch hat mir von der Inspiration sehr gut gefallen – hier war es wirklich das erste Mal, dass ich Käse durch eine Nusspaste ersetzt habe. Da gibt es hier wirklich reichlich Stoff. Mein Problem: von den vielen Nüssen wird mir super schnell schlecht. Das hat es dann relativ schwierig gemacht, die Süßspeisen nachzukochen, denn die bestehen eigentlich nur aus Nüssen. Die Smoothie-Rezepte sind lecker, aber nicht so umfangreich wie durch die Cover-Ankündigung „viele Smoothie-Rezepte“ erwartet. Ich habe natürlich unter anderen den Beeren-Smoothie gemixxt: img_2819

300g frische oder gefrorene Beeren
1 Apfel
2 Kiwis
150ml Wasser1
1El Leinensamen

Durch die gefrorenen Beeren ist der Smoothie einfach toll für Sommertage!

Mir haben vor allem die vielen Salate, aber auch die kreativen Rezepte wie z.B. der vegane Waldorf-Salat oder die Sommerlasagne gefallen. Außerdem musste ich die veganen Kohlrabi-Ravioli ausprobieren!! Ursprünglich ist das Rezept mit Ringelrotebeete, habe aber keine bekommen gehabt und hab dann einfach Kohlrabi genommen – auch lecker! Aber: Die Füllung wird aus einem Nusskäse hergestellt. Das Gericht war wirklich lecker, easy und einfach mal was anderes, aber durch die Nusskäsefüllung ist mir leider total schlecht geworden 🙁 Vielleicht bin ich irgendwie allergisch??? Rezept, bekommt ihr morgen!

Jetzt endlich zum Cover-Rezept: Der vegane Waldorf-Salat!
Natürlich habe ich nicht alles bekommen und habe anstatt Paranuss-Mayo ein Cashew-Dressing gemacht. Als Dressing finde ich die Nüsse ok. Fenchel hab ich nicht bekommen, dafür ist dann eine Kohlrabi verarbeitet worden. Ihr braucht:

100g Cashewnüsse
2 Äpfel
3 Stangen Stangensellerie1 Kohlrabi
50g klein gehackte Walnusskerne
1 Knoblauchzehe
Saft von 1 Zitrone
2 El Olivenöl
1 Tl Senfkörner
1 Tl Apfelessig
Pfeffer und Salz zum Würzen

Für die Mayo tut ihr die Cashewnüsse, den Knoblauch, Salz und Pfeffer, das Öl und die hälfte des Zitronensafts in einen Mixer und lässt diesen 2 Minuten kräftig laufen, sodass die Masse ganz fein wird. Äpfel, Kohlrabi und den Staudensellerie waschen und in kleine Stifte schneiden ( wer mag, kann die Äpfel und den Kohlrabi noch schälen, hab ich aber nicht gemacht). Dann die Zutaten mit den gehackten Walnüssen in eine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft vermengen. Anschließend die Cashewmayo drüber geben. Fertig! Der Salat ist wirklich easy und geht rucki-zucki.

Das Buch bewerte ich insgesamt mit 4/5 Sternen. Es gibt  noch einige Rezepte die ich ausprobieren werde – zum einen das Melonen-Feigen-Sorbet oder auch die Ramen! Hier findet man definitiv einige Inspirationen, wenn man mal „raw“ kochen möchte.

Bis bald, eure Momkki.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.