Ausprobiert: Paleo – Die Steinzeitdiät

Leuuutteeeeee:)
Mal wieder eine neue Rezension von mir! Wie ihr merkt bin ich im Moment total im Kochbuchfieber! Ich habe mir die letzten Wochen Paleo – die Steinzeitdiät von Marsden und Whitmore angeschaut. Mir ging es nicht darum damit abzunehmen, sondern ich wollte die Ernährungsweise ausprobieren .Ich habe nicht Vollzeit nach Paleo gegessen, sondern nur Paleo-Tage eingeworfen oder halt Abends nach Paleo gekocht und sonst aber ganz normal gegessen.

Inhaltsangabe:
Steinzeitmenschen waren nicht dick. Warum? Sie aßen hauptsächlich Fisch, Fleisch und Gemüse. Das können sie auch: schnell und unkompliziert Abnehmen mit der Paleo-Diät, basierend auf einer naturbelassenen, weizen- und glutenfreien Ernährung. Die Rezepte – von kreativen Frühstücksideen, einfachen Blitzgerichten bis zu verführerischen Desserts – machen richtig Lust, sofort loszulegen!

  Meine Bewertung:
Das Cover finde ich schön. Frische Farben, die Idee mit der Kreide finde ich auch gut. Leider wars das dann auch schon. Das ganze Buch ist auf linierten Papier „gedruckt“, es gibt für meinen Geschmack zu viele unterschiedliche Schriftarten. Das ist für das Auge einfach zu unruhig. Die Bilder finde ich leider für ein Kochbuch gar nicht geeignet. Wie ihr links sehen könnt, sind viele leider gar nicht ansprechend und das ist für mich einer der wichtigsten Kriterien in Koch-/Diätbüchern. Das  macht die Bewertung dann zum Teil schwierig. Wenn die Bilder nicht schön sind, hab ich gar keine Lust zu blättern, geschweige denn etwas nach zu kochen. Verstehen kann ich es auch nicht ganz: Filter drüber und die Gerichte sehen schon viel netter aus….
Was mir gut gefallen hat, war die Theorie, die hinter der Paleo-Diät steckt. Diese wurde von Marsden und Whitmore sehr gut erläutert – immerhin auf den ersten 93 Seiten. Letztendlich finde ich  die Paleo-Diät allerdings gar nicht so besonders : Kohlenhydrate, Zucker und Milchprodukte fallen weg. Quasi eine Kombination aus Low Carb und Low Fat – ist diese Idee wirklich so neu? Eher nicht oder? Das man gut damit abnehmen kann, ist ja auch nicht wirklich überraschend, da man ja kaum noch was essen darf. Die Rezepte finde ich nett, mir ist das Buch allerdings einfach zu fleischlastig, gerade bei den Beilagen fehlen mir gute und vor allem neue Rezepte. Witzig fand ich zum Beispiel das Rezept für gebackene Paprika: Paprika waschen, entkernen und für 20-30 min im Ofen backen – da wäre ich ja im Leben nicht drauf gekommen….
Meine Bewertung: 2/5.

Hier mein Lieblingsrezept aus dem Buch:     Senf-Buletten mit Gemüsepommes
Ihr braucht:
450g Rinderhack
2El Senf
200g Karotten
200g Sellerie
1 Ei
2 Knoblauchzehen
4 El Olivenöl
Paprikapulver scharf, Salz, Pfeffer
Ofen vorheizen. Ihr wascht die Karotten – wer mag kann diese auch schälen – und schält die Sellerie. Beiden dann in fingerdicke Stücke schneiden. Knoblauch fein hacken und mit 2 El Öl mischen. Gemüsesticks in die Schüssel geben und durch das Knobi-Öl schwenken. Nun auf dem Blech verteilen. Salzen und pfeffern sowie das Paprikapulver drüber streuen und 20-25 min bei 180* backen. Hack mit den Ei und zwei El Senf vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Faust großen Kugeln formen. Nun mit 2 El Öl in der Pfanne knusprig braten. Beides auf dem Teller anrichten:) Guten Appetit!

Nähere Infos zu dem Buch findet ihr auf der Verlagsseite von Random House.

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